composer





Welcome to the official website of Benedikt Schiefer


His oeuvre embraces compositions with or without Live-Electronics for soloists, ensembles and orchestra, as well as electro acoustic or acousmatic music and its diffusion and spatialisation. In his producing, he draws attention to the assignment on perception and its phenomena, which thereby extends from auditory, audio-visual to performative realms and collaborations.







Magischer Querdenker: Benedikt Wolfgang Schiefer

Porträt von Bernd Künzig
Der 1978 geborene Komponist Benedikt Wolfgang Schiefer kann mit Fug und Recht als außergewöhnlicher Querdenker bezeichnet werden. Und nicht, weil er mit postavantgardistischer Provokation auf sich aufmerksam machen würde, sondern durch magische Klangverwandlung, die ihn mehrere Rollen einnehmen lässt. Da wäre zum einen der Komponist, der seine Ausbildung unter anderem bei Georg Friedrich Haas erhielt. Die mikrotonalen Klangwelten seines Lehrers spielen auch bei ihm eine gewisse Rolle, aber im Sinne magischer Verwandlung: Sein mit dem Giga-Hertz-Produktionspreis gefördertes Klavierstück trägt nicht ohne Grund den alchemistischen Titel “Azoth oder Das große Werk”. Daneben ist Schiefer aber auch ein erfolgreicher Filmkomponist der subtilen Spielfilme des Regisseurs Christoph Hochhäusler. Und unter seinem Pseudonym Ben Hereth tritt er in der ganz anderen Welt der Techno-Musik als DJ auf. Bernd Künzig stellt den vielseitigen Komponisten in einem Porträt vor.

SWR 2 Radio Broadcast

Magischer Querdenker: Benedikt Wolfgang Schiefer
Sendung am Montag, 4.11. | 23.03 Uhr | SWR2 JetztMusik
Porträt von Bernd Künzig










upcoming concerts & projects



Signal
for Horn and live electronics
Kompakt, BundesHaus zu Wiedikon, Zurich
Retro Disco - Samuel Stoll, Horn
May 8th, 6pm
Information here



The Navidson Records
a music theatre as installation
@ Munich Biennale
Ole Hübner (c), Kristian Hverring (s), Rosalba Quindici (c), Benedikt Schiefer (c), Tassilo Tesche (ad), Till Wyler von Ballmoos (ad)
World premiere:
May 29th, 6pm, Lothringer13
Further performances:
May 30th/31st & June 1st/2nd/3rd, 6pm, Lothringer13
Tickets & Information here



Rituals from the Fringe
Final presentation of the Artists Laboratory
Frank Willens (Konzept, Performance)
Maria F. Scaroni Ivan Cheng (Performance)
Benedikt Schiefer (Musik, Performance)
Franziska Hoenisch (Video, Performance)
24th of September, 4:30 pm, Kunstmuseum Bonn @Beethoven Fest Bonn
Tickets & Information here








Brücken/Schlagen - Bridgeing Beats
Acoustical Bridges & Sound Maneuver

At the opening of the IBA Project Show 2013, Friday 18th of Oct. from 19h, Bridging Beats, Benedikt Schiefer's large-scale conceptual composition has been performed, using the elements of the Basel drum repertoire, ship signals and live electronics. Creating an acoustical Signal path around 120 drummers were placed along the banks of the Rhine from Mittlere Brücke and the border triangle at the port (FR-DE-CH). Sonically enhanced by a "ship choreography" (Baslerdybli), which maneuvers as a movable stage, Schiefer transforms familiar sounds into the unknown, where he uses the acoustic signals from the shipping industry as a raw material for his live electronic performance. A transformation of existing sound quality into musical context.

TRANSBORDER


BRÜCKEN/SCHLAGEN – Benedikt Schiefer from Moritz Anselm Schermbach on Vimeo.







Anlässlich des Eröffnungsabends der "IBA Projektschau 2013" findet bei Einbruch der Dunkelheit, ab ca. 19h, von der Mittleren Brücke bis zum Dreiländereck/Europabrücke eine Sound Performance, eine räumlich breit angelegte musikalische Darbietung statt. Benedikt Schiefer's Komposition "Brücken/Schlagen" gestaltet sich als eine Nah-Fern-Choreografie in Form einer Collage mit Elementen des Basler Trommel-Repertoires. Dabei werden Klangquellen und Trommler an den Rheinufern und auf den Brücken platziert. Es entsteht ein akustischer Signalweg (Ruf und Antwort), in dem sich die Schiffe bewegen. Gleichzeitig fungieren die grösseren beiden Schiffe, MS Merian und Lällekönig, als sich bewegende Tribünen für das Publikum. Klangquellen sind sowohl unverstärkte Instrumente wie die Basler Trommeln als auch die Schiffshörner und -glocken, die durch Live-Elektronik modifiziert werden und als musikalisches Ausgangsmaterial dienen. Eine Verwandlung vorhandener Klangqualitäten zum musikalischen Kontext.

Auditive Dokumentation und Weiterverarbeitung zur akusmatischen (Sound-) Installation
Die Performance wird von mehreren Punkten aus simultan (gleichgeschaltet) aufgenommen werden, um später eine daraus erarbeitete Klanginstallation an drei verschiedenen Orten (jeweils CH, DE, FR) wiederzugeben. Der Klangraum der gesamten Performance (ca. 3 Kilometer, von der Mittleren Brücke bis zur Europabrücke) wird dadurch bei der Wiedergabe über die Lautsprecher in den jeweiligen Raum "projiziert oder übertragen" werden.

Die anschließende Klanginstallation findet voraussichtlich in folgenden Zeiträumen und Orten statt:
CH – 01.03.14 - 31.03.14, Basel
DE – 17.-31. Januar 2014, Freiburg
FR – Februar 2014, Espace Multimédia Gantner, Bourogne

weiteres zur Komposition:

Die Komposition ist als aleatorische Konzeptkomposition angelegt, bei der der Raum einen gestalterischen Parameter darstellt. Verzögerungen und Lautstärken- Variation durch Distanz sind Teil der Komposition.
Leise und laute Klänge (Dynamik) in der Musik entstehen ausschließlich über das Prinzip der Nah- und Fernwirkung. Der Raum emanzipiert sich zu einem Parameter der Komposition und Form.
Uns bekannte Signale wie das Schiffshorn verdichten sich durch Live-Elektronik zum musikalischen Kontext.

"Brücken/Schlagen" ist ein Projekt des Netzwerkes "Transborder" gefördert durch "Triptic", eine Initiative der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der Schweizerischen Generalkonsulate in Strassburg und Stuttgart.
Die Performance konnte durch die Unterstützung der IBA (Internationale Bauausstellung IBA Basel 2020) und deren Eröffnungsanlass zur "IBA Projektschau 2013" am 18. Oktober 2013 im wesentlichen realisiert werden.

Über Transborder:

Transborder, Grenzüberschreitendes Netzwerk für experimentelle Musik und auditive Kunst, federführend ist der Verein Rumort, Ansprechpartner Michi Zaugg

Das neu gegründete Netzwerk «Transborder» möchte das Dreiecksland akustisch mit einem Programm von drei Installationen, fünf Performances und einer Debatte erkunden. Ausgehend von der Prämisse, dass jeder Ort, sei es eine natürliche oder eine industrielle Landschaft, eine eigene Stimme habe, sollen die spezifischen Orte, aber auch ihre Dialekte aufgegriffen werden und der öffentliche Raum mit Interventionen bespielt werden. Das Spektrum der Klangkunst umfasst improvisierte Musik, elektroakustische Musik sowie Radiokunst, Neue Musik und Performances.

http://triptic-culture.net/projekte/transborder/






Instrumental & Electronic Music by Benedikt Schiefer








Music for Film

Music for Film by Benedikt Schiefer








…aus dem Nähkästchen (…spilling the beans) (2012)
solo piano






Bruchstück, chaos veterum (2012)
(AZOTH oder Das Große Werk)
for Player Disc Piano and live electronics






Primordial Soup (2011)
Live electronic performance

»Primordial soup« is a live performance. This piece is about time and the harmonic spectrum. I am also "remixing" my compositions »TRUO«, »KADENZ« and »tris_tan«. "Take your time, close your eyes and ... enjoy!"






monochrome (2012)
Live electronic performance